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Sven`s fermentierte Aroniabeeren in Honig

Wenn die Aroniabeeren im Garten tiefblau und prall an den Zweigen hängen, ist Erntezeit für eines der wertvollsten Schätze des Spätsommers. Die intensive Mischung aus herber Frische und natürlicher Süße macht sie zu einem besonderen Genuss – und bringt Farbe und Vitalität ins Glas. Dieses einfache Ferment ist im Handumdrehen zubereitet, kommt ganz ohne Starterkulturen aus und hält sich über Monate. Ideal als Topping für Joghurt, Porridge oder einfach pur vom Löffel.
Servings 1 Glas
Zubereitungszeit 15 Minuten
7 Tage

Kochutensilien

  • 1 Schraub- oder Bügelglas steril / mind. 500 ml
  • 1 Schneidebrett & Messer
  • 1 Löffel

Zutaten

  • 250 Gramm Aroniabeeren
  • 250 Gramm flüssiger Honig z. B. Akazienhonig
  • 1 Zimtstange optional
  • 1 Zitronenscheibe optional / Bio
  • 1 Stück frischer Ingwer optional
  • 1 Lorbeerblatt optional
  • 1 Prise Vanille oder etwas Kardamom optional

Anleitungen

  • Aroniabeeren vorbereiten: Zuerst wasche ich die Aroniabeeren gründlich unter fließendem Wasser und lasse sie anschließend gut abtropfen.
  • Glas sterilisieren: Mein Schraub- oder Bügelglas spüle ich mit kochendem Wasser aus oder desinfiziere es mit Essig. Danach lasse ich es an der Luft vollständig trocknen.
  • Zutaten ins Glas füllen: Nun gieße ich den flüssigen Honig langsam über die Aroniabeeren. Zwischendurch klopfe ich das Glas vorsichtig auf ein Holzbrett, damit der Honig auch die Zwischenräume erreicht. So lange fülle ich Honig nach, bis alle Aroniabeeren vollständig bedeckt sind.
  • Ferment ansetzen: Anschließend verschließe ich das Glas gut und stelle es bei Zimmertemperatur auf einen Teller, damit eventuell austretende Flüssigkeit aufgefangen wird. In den ersten 5–7 Tagen bewege ich das Glas täglich einmal, indem ich es vorsichtig kippe oder schwenke. So können sich Honig und Fruchtsaft optimal verbinden und die Fermentation gleichmäßig beginnen.
  • Fermentation und Lagerung: Nach etwa einer Woche zeigen sich die ersten Anzeichen der wilden Fermentation: Kleine Bläschen steigen auf, die Aroniabeeren sinken langsam ab und das Ferment wird zunehmend flüssiger. Ab diesem Zeitpunkt lagere ich das Glas kühl und dunkel. Mit der Zeit entwickelt sich das Aroma weiter und das Ferment reift zu einem haltbaren Ferment heran, das sich mehrere Monate aufbewahren lässt.
Gericht: Fermente
Küche: Probiotisch
Keyword: Aroniabeeren, Honig, Ingwer, Kardamomkapseln, Zimt, Zitronen