Rote Beete vorbereiten: Die Rote Beete waschen und je nach Verwendung in Stücke oder feine Scheiben schneiden. Optional die Gewürze zuerst auf den Boden des Bügelglases geben. Anschließend die Rote Beete in das Glas schichten. Alles dabei leicht andrücken, sodass möglichst wenig Hohlräume entstehen. Zum Schluss etwas Platz nach oben lassen, damit die Fermentation ausreichend Raum hat.
Die Salzlake herstellen: Für die Fermentation wird eine 20 %ige Salzlösung benötigt. Das entspricht einem Verhältnis von 20 g Salz auf 1 Liter Wasser. Um die richtige Menge zu ermitteln, wird das mit rote Beete gefüllte Bügelglas mit Wasser gefüllt. Anschließend wird das Wasser wieder abgegossen und abgemessen. Danach wird das Wasser im entsprechenden Verhältnis mit Salz vermischt, bis sich dieses vollständig aufgelöst hat.
Mit Salzlake auffüllen: Die Salzlake wieder in das Glas geben, bis die Rote Beete vollständig bedeckt ist. Damit alles sicher unter der Oberfläche bleibt, wird ein Gewicht verwendet, das die Zutaten nach unten drückt und so verhindert, dass Stücke an die Luft gelangen.
Fermentation beginnen lassen: Das Glas verschließen und bei Zimmertemperatur an einem ruhigen Ort stehen lassen. Nun beginnt der Fermentationsprozess: Mikroorganismen wandeln die enthaltenen Zucker nach und nach in Milchsäure um. Dabei verändert sich das Milieu im Glas, der pH-Wert sinkt langsam ab und es entsteht eine natürliche Form der Konservierung.
Geduld haben und beobachten: In den folgenden Tagen und Wochen verändert sich die Rote Beete sichtbar und geschmacklich. Kleine Bläschen können entstehen, der Duft wird zunehmend säuerlich und lebendig. Auch die Farbe und Struktur entwickeln sich weiter. Je länger die Fermentation andauert, desto intensiver und komplexer wird das Aroma.
Genießen und weiterverwenden: Sobald dir Geschmack und Konsistenz gefallen, ist die fermentierte Rote Beete bereit zur Verwendung – direkt aus dem Glas. Im Kühlschrank gelagert bleibt sie lange haltbar und entwickelt dabei weiterhin ihre aromatische Tiefe und Komplexität.