Gemüse vorbereiten: Die roten Linsen in einem Sieb gründlich unter kaltem Wasser abspülen. Lauch in feine Ringe schneiden. Möhren und Pastinake schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Stangenbohnen in mundgerechte Stücke schneiden und den Rosenkohl halbieren. Tomaten würfeln. Den Ingwer fein reiben.
Gewürzmischung herstellen: Fenchel, Kümmel, Anis, Koriander und Pfeffer in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, bis sie ihr Aroma entfalten. Anschließend im Mörser fein zerstoßen und mit dem Kurkuma vermischen.
Gewürze und Gemüse anschwitzen: Das Öl oder Ghee in einem großen Topf erhitzen. Die Gewürzmischung hinzugeben und kurz unter Rühren anrösten, bis sie duftet. Anschließend Lauch, Möhren, Pastinake und Rosenkohl hinzufügen und etwa 4–5 Minuten unter gelegentlichem Rühren anschwitzen. Zum Schluss den geriebenen Ingwer unterrühren.
Linsen und Tomaten hinzufügen: Die gewaschenen roten Linsen und die gewürfelten Tomaten in den Topf geben und alles gut miteinander vermengen. Mit Kokosmilch und Gemüsebrühe aufgießen.
Köcheln lassen: Das Dal einmal aufkochen lassen und anschließend bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 15 Minuten sanft köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren. Die roten Linsen zerfallen während des Kochens teilweise und sorgen ganz natürlich für die wunderbar cremige Konsistenz des Dals.
Bohnen und Spinat dazugeben: Nach etwa 15 Minuten die Stangenbohnen hinzufügen und weitere 8–10 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gar, aber noch leicht bissfest ist. Falls das Dal zu dick wird, einfach noch etwas Wasser oder Gemüsebrühe hinzufügen. Zum Schluss den frischen Spinat unterheben und ein bis zwei Minuten zusammenfallen lassen. Das Dal mit Salz, einen kleinen Spritzer Zitronen- oder Limettensaft und gegebenenfalls etwas mehr Pfeffer oder Chili abschmecken.
Anrichten: Das Dal in tiefen Tellern oder Schalen servieren. Mit frischem Koriander oder Petersilie bestreuen und nach Geschmack mit etwas Zitronensaft beträufeln. Wer möchte, kann noch einen kleinen Klecks Kokosjoghurt daraufgeben oder einige geröstete Kürbiskerne bzw. Sesam darüberstreuen. Das Dal schmeckt wunderbar pur, kann aber auch mit Basmatireis oder einem Stück warmem Fladenbrot serviert werden.
Mein Tipp: Am nächsten Tag schmeckt das Dal oft sogar noch aromatischer. Beim Aufwärmen einfach einen kleinen Schuss Wasser oder Kokosmilch dazugeben, da die Linsen über Nacht weiter Flüssigkeit aufnehmen.