Dicke Bohnen und Erbsen vorbereiten: Zuerst pul ich die dicken Bohnen aus ihren flauschigen Hülsen – eine fast meditative Aufgabe. Wenn ich Lust hab, drück ich die Bohnen nochmal aus der zarten Haut – das macht den Aufstrich später richtig schön cremig. Frische Erbsen werden kurz blanchiert, damit sie ihre Süße behalten und schön leuchtend grün bleiben.
Walnüsse rösten: Dann werf ich die Walnüsse in eine heiße Pfanne – ganz ohne Öl – und röste sie ein paar Minuten, bis sie duften wie ein Herbstspaziergang durch den Wald. Glaub mir, das macht geschmacklich echt einen Unterschied.
Mixen was das Zeug hält: Jetzt kommt alles in den Mixer: Bohnen, Erbsen, Walnüsse, ein guter Schuss Olivenöl, Zitronensaft, etwas Knoblauch, frische Kräuter und, wenn ich’s noch sämiger will, ein Löffel Tahin. Dann mix ich los, bis eine cremige, grüne Masse entsteht. Wenn’s zu dick wird, helf ich mit einem Schluck Wasser oder noch etwas Öl nach.
Konsistenz und Geschmack: Zum Schluss schmeck ich das Ganze mit Salz, Pfeffer und manchmal einer Prise Kreuzkümmel oder Chili ab – je nachdem, worauf ich grad Lust hab. Warm ist er ein Gedicht, aber auch kalt macht der Aufstrich ordentlich was her.
Warm oder kalt – immer ein Highlight: Ob noch lauwarm auf geröstetem Sauerteig oder kalt als Dip zu Möhrensticks – dieser Aufstrich macht richtig was her. Perfekt auch als kleiner Star auf dem Brunchbuffet.