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Sven`s fermentierte Salzgurken

Knackig, würzig und ganz natürlich fermentiert: Aus ein paar einfachen Zutaten zaubere ich mir einen Vorrat an herrlich säuerlichen Salzgurken – direkt aus dem Glas und ganz ohne Essig.
Servings 2 Gläser
Zubereitungszeit 20 Minuten
14 Tage

Kochutensilien

  • 1 Bügelgläser à 1 Liter mit Gummidichtung
  • 1 Küchenwaage
  • 1 Messbecher oder Gefäß zum Auffangen des Wassers
  • 1 kleiner Löffel oder Schälchen zum Abwiegen des Salzes
  • 1 Fermentationsgewichte oder kleine Glasgewichte zum Beschweren
  • 1 sauberes Messer und Schneidebrett
  • 1 eventuell Trichter zum Einfüllen der Salzlake

Zutaten

  • 1 kg frische Einlegegurken
  • 1 Liter Wasser je nach Größe und Packdichte der Gurken
  • 20 Gramm Salz ohne Jod am besten naturbelassenes Berg-, Stein- oder Meersalz
  • 2 Weinblätter alternativ Himbeer- oder Brombeerblätter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 TL Senfkörner
  • 10 Pfefferkörner
  • Dill bzw. Dillblüten nach Geschmack optional

Anleitungen

  • Gläser vorbereiten: Zuerst reinige ich die Bügelgläser, Gummiringe und alle benötigten Utensilien gründlich. So schaffe ich eine gute Grundlage für die Fermentation.
  • Blätter und Gewürze einfüllen: Als Erstes lege ich jeweils ein Weinblatt auf den Boden des Glases. Alternativ kann ich auch ein Himbeer- oder Brombeerblatt verwenden. Die Blätter enthalten natürliche Gerbstoffe, sogenannte Tannine, die dabei helfen können, das Gurkengewebe fester zu halten und die Gurken während der Fermentation schön knackig zu bewahren. Darauf gebe ich jeweils einen Teelöffel Senfkörner, ein paar Pfefferkörner und eine Knoblauchzehe. Nach Geschmack kommt noch etwas Dill oder Dillblüte dazu.
  • Gurken einschichten: Jetzt kommen die frischen Einlegegurken ins Glas. Ich schichte sie möglichst dicht und verklemme sie ruhig ein wenig miteinander, damit sie später nicht so leicht nach oben steigen. Dabei lasse ich oben noch etwa 1–2 cm Platz bis zum Glasrand.
  • Benötigte Wassermenge bestimmen: Nun fülle ich das Glas mit Wasser auf, bis die Gurken vollständig bedeckt sind. Anschließend gieße ich das Wasser wieder heraus und wiege es genau ab. So kann ich die benötigte Salzmenge ganz einfach berechnen.
    Für meine Lake verwende ich 2 % Salz bezogen auf die Wassermenge. Bei 500 ml Wasser sind das beispielsweise 10 g Salz, bei 600 ml 12 g und bei 700 ml 14 g.
    Dabei nehme ich am liebsten naturbelassenes Salz ohne Jod und andere Zusätze, zum Beispiel Berg- oder Steinsalz.
  • Salzlake herstellen: Das abgewogene Salz rühre ich gründlich in das Wasser ein, bis es sich vollständig aufgelöst hat. Anschließend gieße ich die fertige Salzlake wieder über die Gurken. Die Gurken sollten vollständig von der Lake bedeckt sein.
  • Gurken beschweren: Damit mir während der Fermentation keine Gurken an die Oberfläche treiben, lege ich ein Fermentationsgewicht darauf. Dafür eignet sich ein spezielles Glasgewicht oder auch ein kleiner, passender Glasdeckel. Wichtig ist mir, dass die Gurken möglichst die ganze Zeit unter der Salzlake bleiben.
  • Fermentieren lassen: Jetzt verschließe ich die Bügelgläser und lasse sie für etwa zwei Wochen bei Zimmertemperatur stehen. In dieser Zeit beginnt die natürliche Milchsäuregärung. Es können Bläschen entstehen und die Lake kann sich zunehmend trüben. Das ist während der Fermentation ganz normal und gehört zum natürlichen Prozess dazu.
  • Kalt stellen: Nach etwa zwei Wochen stelle ich die fermentierten Salzgurken in den Kühlschrank. Dort läuft die Fermentation deutlich langsamer weiter. Von nun an kann ich mir nach und nach eine Gurke aus dem Glas nehmen und genießen – knackig, würzig und angenehm säuerlich. So habe ich immer einen kleinen Vorrat an selbst fermentierten Salzgurken im Kühlschrank.
Gericht: Fermente
Küche: Probiotisch
Keyword: Gurken, Knoblauch, Pfeffer, Salz, Senfkörner, Wasser