Rettich vorbereiten: Den Daikon-Rettich gründlich waschen und je nach Vorliebe in feine Streifen, Stifte oder dünne Scheiben schneiden. Wer etwas mehr Farbe und Würze möchte, ergänzt Radieschen in Scheiben oder Vierteln.
Weizenkörner und Gewürze einfüllen: Die Weizenkörner kurz abspülen und auf den Boden des Weckglases geben. Optional können jetzt auch Senfkörner, Kümmel, Lorbeer und Pfeffer hinzugefügt werden.
Glas befüllen: Den geschnittenen Rettich und die Radieschen locker in das Weckglas schichten. Das Gemüse sollte nicht fest hineingepresst werden, damit die Lake später alle Zwischenräume erreicht. 3 cm Platz zum Rand lassen.
Bierlake anrühren: Weizenbier und Salz in einem Messbecher verrühren, bis sich das Salz vollständig aufgelöst hat. Die fertige Lake über das Gemüse gießen, bis alles vollständig bedeckt ist. Auch hier ca. 2 cm Platz zum Rand lassen.
Gemüse beschweren: Einen kleineren Weckdeckel oder ein Fermentationsgewicht auflegen, sodass der Rettich vollständig unter der Lake bleibt. Dies verhindert unerwünschten Schimmel und sorgt für eine saubere Fermentation.
Weckglas verschließen: Gummiring auflegen, den Deckel aufsetzen und mit den Weckklammern verschließen. Während der Gärung können entstehende Gase über den Gummiring entweichen.
Fermentieren lassen: Das Glas für 5 bis 7 Tage bei Zimmertemperatur stehen lassen. Anschließend an einen kühlen Ort, beispielsweise in den Keller oder Kühlschrank stellen und mindestens vier Wochen reifen lassen.
Genießen und lagern: Nach etwa vier Wochen ist der Bierrettich verzehrfertig. Mit zunehmender Lagerzeit entwickelt er ein immer kräftigeres Aroma und kann kühl gelagert viele Monate aufbewahrt werden.
Tipp aus dem Garten: Für ein besonders ausgewogenes Aroma hat sich eine Mischung aus 400 Gramm Daikon-Rettich, 100 Gramm Radieschen und einem Esslöffel Weizenkörner bewährt. Das Ergebnis verbindet angenehme Schärfe mit malzigen Biernoten und einer feinen, natürlichen Säure.