Ingwer vorbereiten: Den Bio-Ingwer klein schneiden oder fein reiben. Die Schale kann daranbleiben, da sich auf der Oberfläche natürliche Mikroorganismen befinden können, darunter wilde Hefen. Den Ingwer möglichst nicht gründlich abschrubben.
Zucker auflösen: Das zimmerwarme Wasser in ein sauberes Glasgefäß geben und den Zucker darin vollständig auflösen. Den vorbereiteten Ingwer hinzufügen und alles gut verrühren.
Abdecken: Das Gefäß mit einem sauberen, luftdurchlässigen Tuch abdecken und mit einem Gummiband befestigen. So kann Luft an den Ansatz gelangen, während Insekten und grobe Verunreinigungen ferngehalten werden.
Warm stellen: Das Gefäß an einen warmen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung stellen. Eine Temperatur von etwa 20–25 °C ist ideal, um die Aktivität der wilden Hefen und anderer Mikroorganismen zu fördern.
Täglich füttern: Jeden Tag etwa einen Teelöffel Zucker und eine kleine Menge frisch geschnittenen oder geriebenen Bio-Ingwer hinzufügen. Anschließend alles gut umrühren. Dadurch erhalten die Mikroorganismen neue Nahrung und können sich weiter vermehren.
Fermentation beobachten: Nach etwa 3–7 Tagen zeigen sich häufig die ersten Bläschen. Der Ingwer-Bug entwickelt einen angenehm würzigen, leicht säuerlichen Geruch und beginnt bei aktiver Fermentation zu sprudeln. Sobald sich regelmäßig Bläschen bilden und der Ansatz nach dem Füttern deutlich Aktivität zeigt, ist er in der Regel bereit für die Herstellung von Ingwerbier. Die Dauer hängt von der Temperatur und der Aktivität der Mikroorganismen ab.