Vorteig ansetzen (am Abend zuvor): In einer großen Schüssel 100 g Weizenmehl, 100 g Wasser und 1 EL Sauerteigstarter verrühren. Locker abdecken und über Nacht bei Zimmertemperatur stehen lassen, bis der Teig sichtbar Blasen wirft und sich in Volumen verdoppelt hat.
Die grüne Flüssigkeit vorbereiten: Am nächsten Morgen Wasser, Spinat und Wildkräuter im Mixer fein pürieren, bis eine gleichmäßig grüne Flüssigkeit entsteht. Es dürfen ruhig noch winzige Blattstücke zu sehen sein – das macht den Charakter aus.
Teig mischen: Zum Vorteig 300 g Weizenmehl, 150 g der grünen Flüssigkeit und das Salz geben. Alles mit einem Teigschaber oder den Händen zu einem groben Teig vermengen. Kurz ruhen lassen (Autolyse: ca. 30 Minuten).
Teig auskneten: Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche oder direkt in der Schüssel etwa 5–8 Minuten dehnen und falten, bis er schön elastisch und geschmeidig wird. Der Teig soll sich angenehm anfühlen, weich, aber nicht mehr zu klebrig.
Stockgare (kalt): Den Teig zu einer Kugel formen und in eine leicht geölte Schüssel legen. Abdecken und für 12–18 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Formen und Stückgare: Am nächsten Tag den Teig vorsichtig auf die Arbeitsfläche kippen, ohne die Luft herauszudrücken. Zu einem runden oder länglichen Brotlaib formen und in ein gut bemehltes Gärkörbchen legen. Noch einmal abgedeckt 1–2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.
Backen: Den Backofen rechtzeitig auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen – wenn möglich mit Gusseisentopf, Römertopf oder Backstein darin. Das Brot in den heißen Topf geben (oder auf ein Backblech stürzen), nach Belieben einschneiden, Deckel aufsetzen und 20 Minuten backen. Anschließend Deckel abnehmen, Temperatur auf 220 °C reduzieren und weitere 20 Minuten goldbraun backen.