Sojabohnen vorbereiten: Sojabohnen gründlich waschen und über Nacht in reichlich Wasser einweichen.
Kochen: Die eingeweichten Bohnen in einen großen Topf geben und 45–60 Minuten weich kochen. Dabei den entstehenden Schaum an der Oberfläche regelmäßig abschöpfen.
Abdampfen lassen: Die Bohnen durch ein Sieb abgießen und gut ausdampfen lassen, bis sie nur noch handwarm sind.
Ansatz herstellen: Sojabohnen zusammen mit den 500 g Koji-Reis in ein gereinigtes 5-Liter-Glas geben.
Salzlake ansetzen: Das Salz vollständig in 1.200 ml Wasser auflösen und ebenfalls in das Glas geben.
Fermentation starten: Das Gefäß nicht luftdicht verschließen – den Gummiring beim Bügelglas weglassen oder nur lose auflegen. An einem warmen Ort fermentieren lassen.
Pflege: während der Fermentation: In den ersten zwei Wochen täglich umrühren. Danach einmal wöchentlich umrühren. Zu Beginn beginnt die Masse beim Umrühren zu schäumen. Mit der Zeit lösen sich die Sojabohnen immer weiter auf.
Reifezeit: Nach 6 Monaten bis 1 Jahr ist die helle Shoyu fertig. Länger heißt nicht automatisch besser – schon nach sechs Monaten ist sie wunderbar aromatisch und gewinnt mit der Zeit weiter an Tiefe.
Abfiltern & Abfüllen: Die Shoyu durch ein feines Sieb oder Tuch filtern und in Flaschen oder Sprühflaschen füllen. Richtig gelagert ist sie jahrelang haltbar.