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Sven`s Ingwerbier

Entdecke den köstlichen und gesunden Genuss von Ingwerbier – prickelnde Kohlensäure, belebende Aromen und wohltuende Wirkung.
Servings 5 Flaschen (1 Liter)
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 5 Tage

Kochutensilien

  • 1 verließbares Glas min. 7 Liter
  • 5 Bügelflaschen 1 Liter
  • 1 Kochtopf min. 7 Liter
  • 1 Herd
  • 1 Messer

Zutaten

  • 400 Gramm frischen Ingwer Bio- / Demeter
  • 500 Gramm Rohrohrzucker Bio- / Demeter
  • 3 Stück Zitronen Bio
  • 2 EL Ingwerbug Starterkultur

Anleitungen

  • Ingwer vorbereiten: Den frischen Ingwer in dünne Scheiben schneiden oder in kleine Stücke hacken. Je kleiner die Stücke, desto besser können sich die Aromen während des Kochens entfalten.
  • Ingwer auskochen: Den vorbereiteten Ingwer zusammen mit 2,5 Litern Wasser in einen großen Topf geben. Das Wasser zum Kochen bringen, anschließend die Hitze reduzieren und den Ingwer bei geschlossenem Deckel etwa 15 Minuten köcheln lassen.
  • Zucker hinzufügen: Den Topf vom Herd nehmen und den Rohrohrzucker einrühren, bis er sich vollständig aufgelöst hat.
  • Abkühlen lassen: Die restlichen 2,5 Liter kaltes Wasser hinzufügen und die Flüssigkeit im abgedeckten Topf vollständig auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Dies kann einige Stunden dauern. Wichtig: Die Flüssigkeit muss vollständig abgekühlt sein, bevor der Ingwer-Bug hinzugefügt wird, da zu hohe Temperaturen die lebenden Hefen und Bakterien schädigen können.
  • Ingwer-Bug und Zitronensaft hinzufügen: Die abgekühlte Ingwer-Zucker-Flüssigkeit in ein ausreichend großes, sauberes Gärgefäß geben. Den aktiven Ingwer-Bug sowie den frisch gepressten Saft von drei Zitronen hinzufügen und alles gut umrühren. Der Ingwer-Bug bringt wilde Hefen und weitere Mikroorganismen in den Ansatz ein, die den Zucker vergären und die Bildung von Kohlensäure ermöglichen.
  • Erstfermentation: Das Gefäß mit einem geeigneten Deckel verschließen und bei etwa 20–25 °C fermentieren lassen. Je nach Aktivität des Ingwer-Bugs dauert dieser Schritt ungefähr 3–5 Tage. Dabei können sich Bläschen und etwas Schaum bilden. Das ist ein typisches Zeichen für die Aktivität der Mikroorganismen. Da bei der Gärung Kohlendioxid entsteht, sollte das Gefäß nicht unkontrolliert unter Druck geraten. Ein Gärverschluss ist hierfür besonders geeignet.
  • Abseihen und abfüllen: Sobald das Ingwerbier ausreichend aktiv fermentiert ist und das gewünschte Aroma entwickelt hat, die Flüssigkeit durch ein sauberes Sieb abseihen, um die Ingwerstücke zu entfernen. Anschließend in saubere, für kohlensäurehaltige Getränke geeignete Flaschen füllen. Etwas Platz im Flaschenhals lassen.
  • Zweitfermentation: Die verschlossenen Flaschen bei Raumtemperatur weiterreifen lassen, damit sich zusätzliche natürliche Kohlensäure bildet. Dieser Schritt dauert häufig 1–2 Tage, kann aber je nach Temperatur, Restzucker und Hefetätigkeit deutlich schneller oder langsamer verlaufen. Die Flaschen regelmäßig kontrollieren und bei ausreichender Kohlensäurebildung sofort kalt stellen. Nicht allein auf eine feste Zeitangabe verlassen, da sich in geschlossenen Flaschen gefährlicher Überdruck entwickeln kann.
  • Kühl lagern und genießen: Die fertigen Flaschen im Kühlschrank aufbewahren. Die Kälte verlangsamt die Fermentation, stoppt sie jedoch nicht vollständig. Die Flaschen deshalb weiterhin vorsichtig behandeln und zeitnah verbrauchen. Beim Öffnen langsam und vorsichtig vorgehen, da sich Druck aufgebaut haben kann.
Gericht: Fermente
Küche: Probiotisch
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