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Sven`s Kaffee-Kraut-Kuchen – dunkel, saftig und herrlich verrückt

Was passiert, wenn man ein Glas altes Sauerkraut, kräftigen Kaffee und dunklen Kakao in einen Kuchenteig wirft? Im besten Fall entsteht ein unglaublich saftiger Schokoladenkuchen mit einer überraschenden geschmacklichen Tiefe. Das Sauerkraut schmeckt man nicht unbedingt heraus, aber seine feine Säure bildet einen spannenden Kontrast zur Süße und zum kräftigen Kakao. Ein Kuchen für alle, die gerne experimentieren und auch in der Küche einmal ungewöhnliche Wege gehen.
Servings 1 Kuchen
Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde

Kochutensilien

  • 1 große Kastenform oder zwei kleinere Kastenform
  • 1 Backpapier oder etwas Öl zum Einfetten
  • 2 große Rührschüsseln
  • 1 Küchenwaage und Messbecher
  • 1 Handrührgerät oder Schneebesen
  • 1 Teigschaber
  • 1 Messer und Schneidebrett
  • 1 Kuchengitter
  • 1 Holzstäbchen zur Garprobe

Zutaten

  • 500 Gramm fermentiertes Sauerkraut gut ausgedrückt und fein geschnitten
  • 550 Gramm Weizenmehl Type 550
  • 320 Gramm Zucker
  • 80 Gramm dunkler ungesüßter Backkakao
  • 220 ml Rapsöl
  • 250 ml kräftiger Kaffee abgekühlt
  • 4 Eier Größe M
  • 2 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 Gramm dunkle Schokolade grob gehackt optional
  • 1 TL Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker optional

Anleitungen

  • Das Sauerkraut vorbereiten: Sauerkraut gut abtropfen lassen, kräftig ausdrücken und den Saft auffangen. Das Kraut fein schneiden und später unter den Teig heben. Den Saft kannst du in kleinen Mengen trinken – er enthält Milchsäure und kann deine Darmgesundheit unterstützen. :-)
  • Backofen und Form vorbereiten: Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kastenform(en) mit Backpapier auslegen oder einfetten und bemehlen.
  • Die trockenen Zutaten vermischen: Mehl, Zucker, Backkakao, Backpulver und Salz in einer großen Schüssel gründlich vermischen. So verteilt sich das Backpulver gleichmäßig und der Kakao lässt sich später besser unterrühren.
  • Die feuchten Zutaten cremig aufschlagen: Eier und Zucker mit dem Handrührgerät 3–5 Minuten hell und schaumig schlagen. Das Rapsöl langsam einlaufen lassen und unterrühren. Anschließend den abgekühlten Kaffee dazugeben und zum Schluss das gut ausgedrückte, fein geschnittene Sauerkraut unterheben.
  • Den Kuchenteig herstellen: Die trockenen Zutaten kurz unter die feuchten rühren. Nach Wunsch dunkle Schokostückchen unterheben. Der Teig sollte schwer vom Löffel fallen. Ist er zu fest, etwas Kaffee dazugeben. Nur kurz rühren, damit der Kuchen schön locker bleibt.
  • Den Kuchen backen: Die Kastenform(en) zu etwa drei Vierteln mit Teig füllen und glatt streichen. Den Kuchen bei 175 °C Ober-/Unterhitze etwa 60–75 Minuten backen. Ab 55 Minuten mit einem Holzstäbchen prüfen: Feuchte Krümel sind okay, roher Teig nicht. Wird die Oberfläche zu dunkel, mit Backpapier abdecken.
  • Abkühlen lassen: Den fertigen Kuchen etwa 15 Minuten in der Form ruhen lassen. Danach vorsichtig herausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Auch wenn es schwerfällt: Nicht zu früh anschneiden! Erst beim Abkühlen festigt sich die Krume, und der Kuchen lässt sich sauber schneiden.
  • Tipps für den perfekten Kaffee-Kraut-Kuchen:
    Kräftiges Aroma: Dunkler Backkakao und kräftiger Kaffee sorgen für einen intensiven Schokoladengeschmack.
    Extra schokoladig: Dunkle Schokostückchen unterheben.
    Saftig statt matschig: Das Sauerkraut gut ausdrücken und fein schneiden. Mit der Stäbchenprobe prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist.
Gericht: Dessert
Küche: Deutsch, Probiotisch
Suchbegriff: Kaffee, Kakao, Rapsöl, Sauerkraut, Schokolade, Weizenmehl, Zucker