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Sven`s Kirsch-Lavendel-Marmelade

Diese Marmelade ist wie ein Sonnenstrahl im Glas: tiefrote, reife Kirschen verbinden sich mit einem Hauch von Lavendel zu einem außergewöhnlichen Genuss. Nicht zu süß, nicht zu blumig – sondern genau die richtige Dosis Sommer für dein Frühstücksbrot.
Servings 6 Gläser
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten

Kochutensilien

  • 1 Großer Kochtopf
  • 1 Schneidebrett + scharfes Messer
  • Kirschentkerner optional, aber hilfreich!
  • 1 Kochlöffel
  • 1 sauberes Geschirrtuch
  • 1 Trichter für sauberes Einfüllen
  • 6 saubere Marmeladengläser à ca. 200 ml
  • Eventuell ein Tee-Ei für den Lavendel, wenn du ihn später wieder entfernen möchtest
  • Einwecktopf oder großer Topf mit Wasser optional, zum Einkochen

Zutaten

  • 1 kg entsteinte reife Kirschen (z. B. Süßkirschen – möglichst regional & baumgereift)
  • 1 TL Lavendelblüten Bioqualität, essbar – kein Duftkisseninhalt!
  • 500 Gramm Gelierzucker 2:1

Anleitungen

  • Kirschen klargemacht: Erst mal hab ich die Kirschen gewaschen und dann entsteint – mit Musik im Ohr und einem Kaffee daneben. Wer keinen Kirschentkerner hat, nimmt einfach ein kleines Messer und ein bisschen Geduld. Oder macht's wie ich: Eine in den Mund, eine in den Eimer.
  • Alles in den Topf geworfen: Die entsteinten Kirschen hab ich mit dem Gelierzucker in einen großen Topf gepackt. Dann kam der Lavendel rein – entweder lose, die Blüten abgezupft, oder die ganze Blüte in einem Tee-Ei, wenn man’s später wieder rausfischen will.
  • Kurz durchatmen lassen: Ich hab das Ganze erstmal 10–15 Minuten stehen lassen, damit sich die Aromen ein bisschen anfreunden. Der Lavendel ist da nämlich schüchtern, braucht ’ne kleine Aufwärmphase.
  • Ab ans Feuer: Dann hab ich den Herd angeworfen und die Mischung unter Rühren zum Kochen gebracht. Und zwar richtig – nicht nur blubbern, sondern sprudelnd! Das Ganze hab ich ca. 5 Minuten kochen lassen. In der Zeit duftet die Küche übrigens wie ein Sommertraum mit französischem Akzent.
  • Schnelle Gelierprobe: Einen Klecks auf einen kalten Teller – kurz gewartet. Wird’s fest, ist sie fertig. Wenn’s noch fließt wie Fruchtsuppe: einfach noch eine Minute länger kochen. Bei mir hat’s auf Anhieb gepasst.
  • Ab ins Glas: Die heiße Marmelade hab ich in sterile Gläser gefüllt. Am besten mit einem Trichter, sonst ist’s überall klebrig. Deckel drauf und abkühlen lassen. Fertig ist das kleine große Glück im Glas.
  • Wer will, kann einkochen: Ich hab meine Gläser noch 10 Minuten eingekocht – einfach zur Sicherheit. Muss man nicht, aber dann hält sie garantiert über ein Jahr. Wenn man nicht vorher alles wegschleckt.
Gericht: Marmeladen
Küche: Gesund
Suchbegriff: Gelierzucker, Kirschen, Lavendel