Kirschen klargemacht: Erst mal hab ich die Kirschen gewaschen und dann entsteint – mit Musik im Ohr und einem Kaffee daneben. Wer keinen Kirschentkerner hat, nimmt einfach ein kleines Messer und ein bisschen Geduld. Oder macht's wie ich: Eine in den Mund, eine in den Eimer.
Alles in den Topf geworfen: Die entsteinten Kirschen hab ich mit dem Gelierzucker in einen großen Topf gepackt. Dann kam der Lavendel rein – entweder lose, die Blüten abgezupft, oder die ganze Blüte in einem Tee-Ei, wenn man’s später wieder rausfischen will.
Kurz durchatmen lassen: Ich hab das Ganze erstmal 10–15 Minuten stehen lassen, damit sich die Aromen ein bisschen anfreunden. Der Lavendel ist da nämlich schüchtern, braucht ’ne kleine Aufwärmphase.
Ab ans Feuer: Dann hab ich den Herd angeworfen und die Mischung unter Rühren zum Kochen gebracht. Und zwar richtig – nicht nur blubbern, sondern sprudelnd! Das Ganze hab ich ca. 5 Minuten kochen lassen. In der Zeit duftet die Küche übrigens wie ein Sommertraum mit französischem Akzent.
Schnelle Gelierprobe: Einen Klecks auf einen kalten Teller – kurz gewartet. Wird’s fest, ist sie fertig. Wenn’s noch fließt wie Fruchtsuppe: einfach noch eine Minute länger kochen. Bei mir hat’s auf Anhieb gepasst.
Ab ins Glas: Die heiße Marmelade hab ich in sterile Gläser gefüllt. Am besten mit einem Trichter, sonst ist’s überall klebrig. Deckel drauf und abkühlen lassen. Fertig ist das kleine große Glück im Glas.
Wer will, kann einkochen: Ich hab meine Gläser noch 10 Minuten eingekocht – einfach zur Sicherheit. Muss man nicht, aber dann hält sie garantiert über ein Jahr. Wenn man nicht vorher alles wegschleckt.