Alles vorbereiten: Die Rote Bete entweder im Ofen weich garen oder in einem Topf mit Wasser sanft köcheln, bis sie zart ist. Anschließend abkühlen lassen und die Schale abziehen. Zwiebel fein würfeln, Knoblauch schälen. Die Mirabellen halbieren und die Kerne – meditativ – herauslösen.
Walnüsse rösten: Die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, bis sie duften. Danach beiseite stellen. Der kleine Crunch kommt später ganz groß raus.
Zwiebel & Knoblauch anschwitzen: In der Pfanne das Olivenöl erhitzen. Zwiebelwürfel glasig dünsten, Knoblauch dazugeben, kurz mitrösten. Dann die Mirabellenhälften hineingeben und ein paar Minuten schmurgeln lassen, bis alles schön weich wird.
Pürieren & mixen: Die warme Mirabellenmischung mit einem Pürierstab zu einer Soße pürieren – nicht zu fein! Ein bisschen Struktur macht das Ganze lebendig.
Rote Beete schneiden: Die gegarte Rote Bete in mundgerechte Stücke schneiden und unter die warme Mirabellenmischung heben. Wer mag, kann einen Teil ganz leicht anpürieren und unter die Mirabellensoße heben – aber bitte nicht zu fein! Die Soße lebt davon, dass sie noch Struktur hat: saftige Fruchtstücke, weiche Bete, kleine Nusskrümel.
Abschmecken: Jetzt wird’s rund: Mit Salz, Pfeffer, einem Spritzer Essig oder Zitrone abschmecken. Wer mag, süßt noch mit Honig oder Ahornsirup nach.
Walnüsse unterheben: Die gerösteten Walnüsse vorsichtig unterheben. Ein paar grobe Stückchen dürfen bleiben – die knacken so schön beim Essen.
Genießen: Fertig! Warm oder kalt servieren – aufs Brot, zu Ofengemüse oder direkt vom Löffel in den Mund.