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Sven`s Sauerteig-Forcaccia mit Urdinkel

Zwischen den Händen der Frühsommersonne, frischen Kräutern aus dem Beet und einem wilden alten Korn entstand diese Forcaccia – ein Gartenmoment auf Teig gebettet.
Servings 4 Personen
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 55 Minuten
3 Stunden

Kochutensilien

  • 1 Schüssel
  • 1 Holzlöffel oder Teigschaber
  • 1 Backblech
  • 1 Backpapier oder Öl zum Einfetten
  • 1 Messer & Schneidebrett
  • 1 (Optional) Hochleistungsmixer oder Getreidemühle

Zutaten

Für den Teig:

  • 500 Gramm Urdinkel alternativ Dinkel
  • 350 ml Wasser lauwarm
  • 1 EL aktiver Sauerteig oder 5 g Frischhefe, wenn’s schnell gehen soll
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 1 Handvoll frisch gehackte Gartenkräuter z. B. Rosmarin, Thymian, Oregano, Majoran

Für das Topping:

  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen frisch, am besten aus dem eigenen Beet!
  • weiteres frisches Gemüse aus dem Garten: Erbsen, Zucchini, Tomaten, Paprika, Möhren, dicke Bohnen – was du hast
  • ein paar Blüten oder Blätter zur Dekoration z. B. Ringelblumen, Kapuzinerkresse
  • bei Bedarf etwas Feta

Anleitungen

  • Mehl mahlen oder verwenden: Ich hab die Körner direkt im Standmixer fein gemahlen. Das geht gut, riecht herrlich und fühlt sich sehr "Back to the Roots" an. Du kannst aber natürlich auch gleich Urdinkelmehl oder normales Dinkelmehl nehmen.
  • Teig ansetzen: In einer Schüssel Mehl, Wasser, Sauerteig, Olivenöl, Salz und Kräuter miteinander vermengen. Der Teig wird recht feucht – das soll so sein! Nur kurz (max. 3 Minuten) durchrühren oder ganz sanft kneten. Urdinkel ist zart besaitet. Nicht zu wild!
  • Teig ruhen lassen & dehnen: Den Teig abdecken und drei Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen. In dieser Zeit zweimal dehnen und falten. Einfach mit feuchten Händen unter den Teig greifen, leicht ziehen und über sich selbst schlagen. Das stärkt das Teiggerüst und bringt Luft hinein.
  • Aufs Backblech bringen: Ein Backblech gut einölen, den Teig darauf geben und mit den Händen sanft auseinanderziehen. Keine Perfektion – das Rustikale ist gewollt! Er darf ruhig kleine Dellen und Höhen haben.
  • Knoblauchöl zubereiten: Frischen Knoblauch pressen und mit Olivenöl verrühren. Damit den Teig großzügig bestreichen – der Duft ist… italienischer Sommer, ehrlich!
  • Belegen & dekorieren: Jetzt kommt das Gemüse aus dem Garten drauf. Ich hatte dicke Bohnen, Erbsen, Zucchini, bunte Möhren, Paprika und die ersten Tomaten. Du kannst nehmen, was du gerade zur Hand hast. Auch essbare Blüten oder Wildkräuter machen sich super als Farbklecks.
  • Backen: Die Forcaccia bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 35 Minuten backen. Sie soll goldbraun, knusprig und herrlich duften.
Gericht: Hauptgericht
Küche: Italian
Keyword: Bohnen, Dinkelmehl, Erbsen, getrocknete Tomaten, Knoblauch, Olivenöl, Paprika, Pfeffer, Roggensauerteig, Salz, Urdinkel, Wildkräuter, Zucchini