Mehl mahlen oder verwenden: Ich hab die Körner direkt im Standmixer fein gemahlen. Das geht gut, riecht herrlich und fühlt sich sehr "Back to the Roots" an. Du kannst aber natürlich auch gleich Urdinkelmehl oder normales Dinkelmehl nehmen.
Teig ansetzen: In einer Schüssel Mehl, Wasser, Sauerteig, Olivenöl, Salz und Kräuter miteinander vermengen. Der Teig wird recht feucht – das soll so sein! Nur kurz (max. 3 Minuten) durchrühren oder ganz sanft kneten. Urdinkel ist zart besaitet. Nicht zu wild!
Teig ruhen lassen & dehnen: Den Teig abdecken und drei Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen. In dieser Zeit zweimal dehnen und falten. Einfach mit feuchten Händen unter den Teig greifen, leicht ziehen und über sich selbst schlagen. Das stärkt das Teiggerüst und bringt Luft hinein.
Aufs Backblech bringen: Ein Backblech gut einölen, den Teig darauf geben und mit den Händen sanft auseinanderziehen. Keine Perfektion – das Rustikale ist gewollt! Er darf ruhig kleine Dellen und Höhen haben.
Knoblauchöl zubereiten: Frischen Knoblauch pressen und mit Olivenöl verrühren. Damit den Teig großzügig bestreichen – der Duft ist… italienischer Sommer, ehrlich!
Belegen & dekorieren: Jetzt kommt das Gemüse aus dem Garten drauf. Ich hatte dicke Bohnen, Erbsen, Zucchini, bunte Möhren, Paprika und die ersten Tomaten. Du kannst nehmen, was du gerade zur Hand hast. Auch essbare Blüten oder Wildkräuter machen sich super als Farbklecks.
Backen: Die Forcaccia bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 35 Minuten backen. Sie soll goldbraun, knusprig und herrlich duften.