Vorbereitung: Rote Beete in grobe Stücke schneiden. Äpfel waschen und ebenfalls in Stücke schneiden. (Kerne können entfernt werden). Ingwer und Kurkuma in Scheiben schneiden.
Zutaten schichten: Die Rote Bete, Apfelstücke, Gewürze, den Ingwer und Kurkuma abwechselnd in das Bügelglas schichten. Das Glas sollte etwa zu zwei Dritteln gefüllt sein.
Salzlake ansetzen: 3 Liter zimmerwarmes Wasser in einen Messbecher oder eine Schüssel füllen. Für jeden gemessenen Liter Wasser 20 g Salz hinzufügen (das ergibt eine 20%-ige Salzlake). Bei 3 Litern Wasser sind das 60 g Salz. Das Salz gut verrühren, bis es sich vollständig aufgelöst hat. Die fertige Salzlake zurück ins Bügelglas gießen, sodass alle Zutaten vollständig bedeckt sind. Dabei etwa 4 cm Luft im Glas lassen, um Platz für die Fermentation und die Bildung von Gasen zu schaffen.
Fermentieren lassen: Das Bügelglas mit dem Gummiring verschließen, sodass Gase entweichen können, aber kein Sauerstoff eindringt. Bei Zimmertemperatur (18–22 °C) für 5–7 Tage stehen lassen. Einmal täglich das Glas vorsichtig schütteln, damit auch die oben schwimmenden Stücke regelmäßig von der Lake benetzt werden.
Abfüllen und Lagern: Schon nach einem Tag bilden sich Bläschen am Rand – das ist der Beginn der Fermentation. Nach etwa 5-7 Tagen sollten sich viele Blasen gebildet haben. Den Kwas (die Flüssigkeit) durch ein Sieb abseihen und in saubere Bügelflaschen umfüllen. Die Flaschen im Kühlschrank oder an einem kühlen Ort aufbewahren, wo der Kwas bis zu 4 Wochen haltbar bleibt. Genieße täglich 1–3 Gläser und spüre die belebende Wirkung dieses besonderen Getränks.
Tipp: Werft die Zutaten nicht weg! Die Rote Beete eignet sich hervorragend für Salate oder meine Rote-Beete-Kakao-Brownies. Durch die Fermentation bekommt er noch mehr Geschmack und bleibt länger frisch. Auch die Äpfel schmecken nach der Fermentation wunderbar spritzig und belebend z.B. in Obstsalaten. Ihr könnt sogar eine zweite Runde ansetzen, indem Ihr das Glas erneut mit Salzlake auffüllen. Es kann sein, dass sich bei der zweiten Runde kleine weiße Punkte an der Oberfläche bilden. Keine Sorge, das ist kein Schimmel, sondern Kamhefe durch den Kontakt mit Sauerstoff – und die ist ebenfalls sehr gesund. Also völlig unbedenklich!