Man kennt die Legende: Spinat soll ein Eisenwunder sein. Grund genug für Popeye, sich Dosenweise das grüne Zeug einzuverleiben – und danach mit Superkräften seine Abenteuer zu bestehen. Was viele nicht wissen: Das mit dem Eisenwunder beruht auf einem ziemlich menschlichen Fehler. Irgendjemand hatte sich in den 1890ern beim Ablesen der Werte um eine Dezimalstelle vertan – und so Spinat kurzerhand zehnmal so eisenhaltig gemacht, wie er eigentlich ist! Aber mal ehrlich: Selbst ohne Superheldenkräfte liebe ich Spinat – und derzeit wächst er bei mir im Garten schneller, als ich hinterher essen kann.
Also war klar: Ich brauche eine neue Spinat-Idee.
Etwas, das nicht nur köstlich ist, sondern auch optisch für gute Laune sorgt – und vielleicht den ein oder anderen am Tisch zum Staunen bringt.
Die Lösung? ➔ Grüne Naan-Brote!

Die Idee ist simpel: Frischer Spinat wird mit Wasser oder pflanzlichem Joghurt im Mixer zu einer leuchtend grünen Creme gemixt. Diese wird dann mit Mehl, etwas Salz und Pfeffer zu einem elastischen Teig verknetet – und daraus entstehen fluffige, strahlend grüne Naanbrote, die definitiv alle Blicke auf sich ziehen. 🌱 Diese leuchtend grünen Naanbrote sind nicht nur optisch ein Highlight, sondern auch unglaublich lecker und voller gesunder Nährstoffe!
Grüner wird’s nicht – Guacamole auf dem Naan
Was passt besser auf grüne Brote als noch mehr grüne Köstlichkeiten? Wir bestreichen unsere Spinat-Naans am liebsten mit einer frisch gemachten Guacamole. Avocados sind reich an gesunden Fetten, Kalium, Ballaststoffen und bringen außerdem Vitamin E, das Haut und Zellen schützt. Aber Achtung: Aufgrund langer Transportwege und hohem Wasserverbrauch beim Anbau sollten Avocados ein bewusster Luxus bleiben. Mein Tipp: Regionaler Spinat als Basis und ab und zu ein Klecks Guacamole – dann stimmt die Balance zwischen Genuss und Nachhaltigkeit.

Was passt besser auf grüne Brote als noch mehr grüne Köstlichkeiten? Wir bestreichen unsere Spinat-Naans am liebsten mit einer frisch gemachten Guacamole. Avocados sind reich an gesunden Fetten, Kalium, Ballaststoffen und bringen außerdem Vitamin E, das Haut und Zellen schützt. Aber Achtung: Aufgrund langer Transportwege und hohem Wasserverbrauch beim Anbau sollten Avocados ein bewusster Luxus bleiben. Mein Tipp: Regionaler Spinat als Basis und ab und zu ein Klecks Guacamole – dann stimmt die Balance zwischen Genuss und Nachhaltigkeit.
Das Highlight – Walnuss-Hack – pflanzlich, deftig, proteinreich
Und jetzt kommt der Clou: Das Rezept für das pflanzliche Walnuss-Hack habe ich bei Vegan Wunder entdeckt – einem Instagram-Account, den ich sehr feiere. Seine Idee mit dem pflanzlichen Hack hat mich sofort begeistert und perfekt zu meinen grünen Naanbroten gepasst!

Und so geht’s: Walnüsse werden in der Pfanne angeröstet und anschließend zusammen mit ein paar braunen Champignons, Oregano, einem Löffel Agavendicksaft und Tomatenmark in den Mixer geworfen. Mit der Pulsfunktion wird daraus eine hackfleischähnliche Masse. Diese wird anschließend heiß in der Pfanne angebraten und mit Sojasoße abgelöscht – fertig ist unser pflanzliches Kraftpaket!
Warum ist Walnuss-Hack so genial?
- Walnüsse liefern hochwertiges pflanzliches Eiweiß, Omega-3-Fettsäuren und wertvolle Mineralstoffe wie Magnesium und Zink.
- Champignons bringen B-Vitamine und eine Extraportion Umami-Geschmack.
- Oregano und Tomatenmark sorgen für mediterrane Würze und ein rundes Aroma.
Fazit
Die Idee ist simpel: Frischer Spinat wird mit Wasser oder pflanzlichem Joghurt im Mixer zu einer leuchtend grünen Creme gemixt. Diese wird dann mit Mehl, etwas Salz und Pfeffer zu einem elastischen Teig verknetet – und daraus entstehen fluffige, strahlend grüne Naanbrote, die definitiv alle Blicke auf sich ziehen. 🌱
Diese leuchtend grünen Naanbrote sind nicht nur optisch ein Highlight, sondern auch unglaublich lecker und voller gesunder Nährstoffe! Sie sorgen bei jedem Besuch für Staunen und Gesprächsstoff, denn so ein knuspriges, grünes Brot hat definitiv nicht jeder auf dem Tisch. Das Ergebnis: ein deftig-herzhaftes, rein pflanzliches Topping, das nicht nur optisch für Aufsehen sorgt, sondern auch für echte Energie – ein echter Genuss für Körper und Seele!

Sven`s grüne Spinat-Naanbrote mit Walnuss-Hack und Guacamole
Kochutensilien
- 1 Mixer oder Stabmixer
- 1 Schüssel
- 1 Löffel oder Teigschabe
- 1 Pfanne
- 1 Kochlöffel
- 1 Messer
- 1 Schneidebrett
Zutaten
Zutaten für die Naan-Brote:
- 300 Gramm Weizen- oder Dinkelmehl
- 150–180 Gramm Spinatpüree frischer Spinat + Wasser oder pflanzlicher Joghurt
- 2 TL Backpulver
- 1-2 EL Olivenöl
- Pfeffer nach Geschmack
- 1 Prise Salz
Zutaten für das Walnuss-Hack:
- 100 Gramm Walnüsse
- 50 Gramm braune Champignons
- 1 EL Tomatenmark
- 1 TL Agavendicksaft
- 1 TL Oregano
- 2 EL Sojasoße
Für die Guacamole:
- 1 reife Avocado
- 2 Tomaten
- 1 spritzer Limettensaft oder Zitronensaft
- Salz, Pfeffer optional Koriander oder Chili
Optionale Toppings:
- 3-4 Radieschen
- 100 Gramm Feta gebröselt
- 3-4 Tomaten klein geschnitten
- etwas Salat
- etwas Kimchi
Anleitungen
Spinat-Naan-Brote zubereiten
- Spinat pürieren: Spinat gründlich waschen und grob zerkleinern. In einem Mixer oder mit einem Pürierstab mit etwas Wasser oder pflanzlichem Joghurt zu einer leuchtend grünen Masse verarbeiten. Die Menge an Flüssigkeit variieren, je nachdem, wie dick oder dünn der Teig später werden soll.
- Teig anrühren: In einer großen Schüssel das Mehl, Salz, Pfeffer und Hefe (oder Backpulver) vermengen. Die grüne Spinatmasse und das Olivenöl hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Bei Bedarf etwas mehr Wasser oder Mehl hinzufügen, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.
- Teig ruhen lassen: Den Teig abdecken und an einem warmen Ort für etwa 1 Stunde ruhen lassen (bei Verwendung von Hefe). Wenn du Backpulver verwendest, reicht eine Ruhezeit von 15 Minuten.
- Naan ausbacken: Den Teig in kleine Portionen teilen und auf einer leicht bemehlten Fläche zu runden Fladen ausrollen. In einer heißen, trockenen Pfanne auf mittlerer Stufe beidseitig goldbraun backen, bis sich Blasen bilden und die Naan leicht an der Oberfläche zu bräunen beginnen.
Walnuss-Hack zubereiten
- Walnüsse rösten: Die Walnüsse in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze leicht anrösten, bis sie duften und leicht braun werden. Vorsicht, dass sie nicht verbrennen!
- Hack-Masse herstellen: Die gerösteten Walnüsse zusammen mit den Champignons, Tomatenmark, Agavendicksaft und Oregano in einen Mixer geben. Mit der Pulsfunktion zu einer groben, hackfleischähnlichen Masse zerkleinern.
- Anbraten: Die Walnuss-Masse in der heißen Naan Pfanne mit etwas Öl anbraten. Nach ca. 3–4 Minuten mit Sojasoße ablöschen und gut umrühren, bis das „Hack“ schön knusprig wird.
Guacamole zubereiten
- Avocado vorbereiten: Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauskratzen. In eine Schüssel geben und mit den einer Gabel zerdrücken, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Toamten hacken und unterheben.
- Würzen: Mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Wer möchte, kann noch frischen Koriander oder Chili für einen zusätzlichen Kick hinzufügen.
Naan-Brote belegen
- Naan vorbereiten: Die frisch gebackenen Spinat-Naan-Brote auf einen Teller legen. Nach Belieben mit einer Schicht Guacamole und dem Walnuss-Hack belegen.
- Toppings hinzufügen: Nun kannst du deine Naan-Brote nach Geschmack mit frischen Radieschen, Salat, Feta oder Tomaten garnieren. Die Radieschen verleihen einen schönen Crunch, der Salat sorgt für Frische, und der Feta und das Kimchi bringt eine leckere Säure und Salzigkeit – eine perfekte Kombination!