Sven`s Cashew Kürbis Walnuss Tarte – Farben, Dankbarkeit und Kürbisliebe

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Schon gewußt?
Wusstest du, dass Kürbisse botanisch zu den Beeren gehören? Obwohl wir sie wie Gemüse verwenden, sind sie in Wirklichkeit Früchte – genau wie Tomaten oder Gurken. Das erklärt auch, warum sie so viele Samen enthalten und warum sie im Herbst geerntet werden, wenn die Früchte ausgereift sind.

Was ich am Herbst liebe, sind die Farben – die leuchtende Vielfalt im Garten, im Gemüsebeet, zwischen roten und gelben Beeten, blauen Bohnen, grünem Rosenkohl, leuchtendem Stangensellerie, Ringelblumen, Lavendel und unzähligen anderen Pflanzen. Der Garten lädt uns in dieser besonderen Jahreszeit dazu ein, innezuhalten, zu beobachten und dankbar zu sein. Es ist die Zeit der Ernte und der Rückbesinnung auf die einfachen Dinge des Lebens. Die Natur schenkt uns Überfluss, alles, was wir im Frühjahr gesät haben, steht uns jetzt zur Verfügung.

Letztes Jahr habe ich eine Kürbispflanze auf den Kompost gesetzt. Inzwischen hat sie sich über vier Meter Fläche ausgebreitet, riesige Blätter gebildet und den Kompost beschattet. Zwischen den Blättern leuchten nun acht prächtige Kürbisse – gesunde und glückliche Früchte. Einen habe ich schon komplett verwertet: Das Rezept für den Kürbis-Quinoa-Salat findet ihr auf meinem Blog. Ein weiteres Rezept möchte ich euch nicht vorenthalten: eine Cashew Kürbis Walnuss Tarte – Farben, Dankbarkeit und Kürbisliebe.

Ein weiteres Rezept möchte ich euch nicht vorenthalten: eine Cashew Kürbis Walnuss Tarte – Farben, Dankbarkeit und Kürbisliebe. Ein kleines Experiment, das ich schon oft gemacht habe und das immer wieder überzeugt. Die Cashew-Schicht dient als Cheesecake-Ersatz, cremig, schnell zubereitet und unheimlich lecker. Zusammen mit dem leuchtend gelben Kürbis erfüllt sie unser Herz mit Dankbarkeit.

Kürbis – ein unterschätztes Gemüse

Kürbis ist ein wahres Multitalent. Er ist vielseitig, gesund und unglaublich lecker. Man kann ihn als Blechgemüse zubereiten, in Pasta-Saucen verarbeiten, in Kuchen einarbeiten oder sogar zu knusprigen Pommes backen. Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was mit Kürbis alles möglich ist. Ich habe den Kürbis über viele Jahre lieben und schätzen gelernt. Es ist nicht nur sein geringer Kaloriengehalt oder der hohe Wasseranteil, der ihn so besonders macht, sondern vor allem die Nährstoffe, die er liefert.

Beta-Carotin, Vitamine, Mineralstoffe – der Kürbis ist ein echtes Power-Gemüse, das unsere Mahlzeiten auf natürliche Weise bereichert. Dabei bringt er Farbe, Geschmack und Lebendigkeit auf den Teller, ohne dabei schwer zu sein. Für mich ist Kürbis ein Symbol für Herbst, Fülle und die Freude an einfachen, gesunden Zutaten. Er erinnert uns daran, wie wertvoll saisonale Lebensmittel sind und wie viel Freude wir aus der Natur direkt auf unseren Teller holen können.

Kürbisanbau – einfach und bedingungslos

Kürbis anzubauen ist unkompliziert und macht Freude. Mein Experiment auf dem Kompass war dieses Jahr besonders erfolgreich: keine Schnecken, viel Fläche, perfekte Entfaltung. Das Ergebnis fasziniert mich – und es wird auf jeden Fall ein fester Bestandteil in meinem Garten bleiben.

Mein Tipp: Setzt Kürbis dort, wo er viel Platz hat, sich ausbreiten kann und Licht bekommt. Zu den einzelnen Sorten werde ich noch einen eigenen Blog machen. Mein Favorit ist der Hokkaido, gefolgt vom Spaghetti-Kürbis – einfach mit der Gabel auseinanderziehen, Parmesan drüber, fertig ist ein wunderbares Herbstgericht.

Schreibt mir gern in die Kommentare, wie ihr zum Kürbis steht und wie euch die Tarte geschmeckt hat. Guten Appetit!

Sven`s Cashew-Kürbis-Walnuss-Tarte

Die perfekte Tarte für den Herbst: cremige Cashew-Creme trifft auf leuchtendes Kürbispüree, knackige Walnüsse und einen gesunden, nussigen Boden. Einfach, lecker und voller herbstlicher Aromen – perfekt für eine Teestunde im Garten.
Servings 1 Tarte
Zubereitungszeit 25 Minuten
4 Stunden

Zutaten

Für den Boden:

  • 150 Gramm Haferflocken
  • 100 Gramm Walnüsse
  • 8 weiche Datteln entsteint
  • 3 EL Kokosöl geschmolzen
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt

Für die Cashew-Kürbis-Creme:

  • 200 Gramm Cashews über Nacht eingeweicht
  • 200 Gramm Hokkaido-Kürbis gegart und püriert
  • 80 ml Kokosmilch oder Pflanzenmilch
  • 3 EL Ahornsirup oder Dattelsirup
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 EL Kokosöl
  • 1 TL Zimt
  • ½ TL Muskatnuss
  • 1 Prise Kardamom optional

Topping:

  • 80 Gramm Walnüsse grob gehackt
  • Blüten und Beeren

Anleitungen

  • Kürbis vorbereiten: Den Hokkaido-Kürbis halbieren, entkernen und in kleine Würfel schneiden. In einem Topf mit wenig Wasser weich kochen. Anschließend abtropfen und pürieren, bis ein cremiges Püree entsteht.
  • Boden zubereiten: Haferflocken, Walnüsse und Datteln in einem Mixer zu einer klebrigen Masse verarbeiten. Kokosöl, Salz und Zimt hinzufügen, bis ein formbarer Teig entsteht. Den Teig in die Tarteform drücken und am Boden gleichmäßig festdrücken. Kurz in den Kühlschrank stellen.
  • Cashew-Kürbis-Creme: Die eingeweichten Cashews abgießen. Zusammen mit dem Kürbispüree, Kokosmilch, Ahornsirup, Vanille, Kokosöl und den Gewürzen zu einer glatten, cremigen Masse pürieren.
  • Tarte füllen: Die Cashew-Kürbis-Creme auf den gekühlten Boden geben und gleichmäßig verstreichen. Mit einem Spatel glattziehen.
  • Topping: Die Walnüsse grob hacken und über die Tarte streuen. Optional, Beeren, Blüten, etwas Ahornsirup oder Zimt darüber geben.
  • Kühlen: Die Tarte mindestens 3 Stunden (besser über Nacht) im Kühlschrank fest werden lassen, bevor sie angeschnitten wird.
Gericht: Kuchen
Küche: Gesund
Keyword: Agaviendicksaft, Ahornsirup, Cashwnüsse, Datteln, Haferflocken, Hokkaido-Kürbis, Kokosmilch, Mandeln, Salz, Wallnüsse, Zimt

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