Nun hat es mich also auch mal erwischt – eine Erkältung. In den letzten Jahren war ich eigentlich sehr selten krank und wenn, dann nur leicht, oft so ein unterschwelliges Gefühl, das schnell wieder verschwand. Diesmal bin ich allerdings ein bisschen selbst schuld: angeschlagen in die Sauna gehen und danach noch ein Bier trinken – da fährt man das Immunsystem natürlich ordentlich in den Keller.

Aber andererseits ist es auch gut, ab und zu krank zu werden. Das Immunsystem braucht ja auch ein bisschen Training, sonst ist es wie ein Fußballspieler, der nur auf der Ersatzbank sitzt. Ich bin aber trotzdem stolz, dass ich durch meinen Lebensstil in den letzten Jahren selten krank werde und wenn, dann nur abgeschwächt. Ich möchte euch daher ein paar meiner Top-Tipps zum Thema Erkältung geben. Neben den klassischen Maßnahmen gibt es auch ein paar weniger bekannte, aber wirkungsvolle Aspekte.
Mein erster und vielleicht wichtigster Tipp: Bewertet eure Krankheit nicht negativ und fühlt euch nicht innerlich schlecht dabei. Ich sage manchmal sogar: „Ich bin gar nicht krank“, obwohl ich es eigentlich bin. Und bevor hier ein Missverständnis entsteht: Es geht nicht darum, die Krankheit zu ignorieren, sich selbst zu optimieren oder mehr Leistung zu erbringen. Es geht einzig und allein darum, zu erkennen, dass unser Geist enormen Einfluss auf den Körper hat. Sich leidvoll in die Krankheit hineinzugeben – oder gedanklich gesund zu sein – macht ein starken Unterschied.
Das lässt sich übrigens auf viele andere Krankheiten übertragen. Wenn ihr morgens mit Schmerzen, Husten oder Bauchweh aufwacht, steht auf, schaut in den Spiegel und sagt: „Ich bin gesund.“ Klingt komisch, ist aber sehr mächtig. Unsere Gedanken haben großen Einfluss und oft schaffen sie tatsächlich einen Teil unserer Wirklichkeit.
Erkältung adé – Mit Ernährung und Trinken das Immunsystem stärken
Wenn man krank ist, kann man auf jeden Fall viel über Ernährung und das Trinken steuern. Fangt jedoch nicht mit grünen Smoothies an – der Körper braucht gerade viel Energie, um zu heilen. Deshalb gilt: leicht verdaulich, aber nährstoffreich.

Zum Frühstück empfehle ich mein Porridge – das esse ich selbst jeden Morgen. Es ist leicht verdaulich und liefert wertvolle Nährstoffe für einen guten Start in den Tag. Kocht das Porridge am besten mit Wasser und nicht mit Milch. Warum das so ist, erkläre ich weiter unten. Anschließend toppt ihr es mit reichlich Früchten und Nüssen. So bekommt euer Körper Energie, ohne „hart arbeiten“ zu müssen – sanft, nährend und im Einklang mit dem Start in den Tag.
Zum Mittag empfehle ich eine Suppe oder ein leichtes Gericht mit Reis oder Kartoffeln – zum Beispiel ein mildes indisches Curry. Abends dürfen es ebenfalls Suppen oder andere leichte Speisen sein. Viele leichte, pflanzliche Rezepte findet ihr hier auf meinem Blog. Wichtig ist in dieser Zeit vor allem, den Körper nicht zu überfordern, sondern ihm mit einfacher, warmer Nahrung die Regeneration zu erleichtern.
In der Erkältungszeit würde ich außerdem Hülsenfrüchte eher weglassen, auch wenn ich sonst ein großer Fan davon bin. Sie sind etwas schwerer verdaulich und kosten den Körper unnötige Energie – wenn überhaupt, dann höchstens mittags.
Rohkost würde ich in dieser Phase komplett meiden. Auch wenn sie sehr nährstoffreich ist, ist sie für den Körper schwer verdaulich und raubt ihm genau die Energie, die er gerade für die Heilung braucht. Was ich stattdessen oft mache: zwischendurch einfach einen Löffel Fermentiertes. Das unterstützt die Verdauung, bringt neue, hilfreiche Bakterien in den Darm und stärkt dadurch indirekt das Immunsystem, um Viren den Kampf anzusagen. Gerade bei den ersten Anzeichen von Halskratzen kann das die eine oder andere Erkältung sogar noch stoppen.
Ebenso würde ich tierische Produkte meiden, insbesondere Milchprodukte. Milch kann die Schleimproduktion und den Hustenreiz verstärken und belastet zusätzlich die Verdauung – genau das, was der Körper in dieser Phase nicht braucht.
Trinken bei Erkältung – mehr ist mehr
Beim Trinken gilt: mehr ist mehr – und am besten warm. Warme Getränke schonen den Hals, lösen Schleim besser und unterstützen die Durchblutung, was dem Körper hilft, die Erkältung schneller zu bekämpfen. Ingwertee mit Honig ist hier ein absoluter Gamechanger. Aber auch lauwarmes Wasser ist hilfreich – ich weiß, nicht das leckerste, aber sehr effektiv. Bei Husten kann ich Rote-Bete-Kwas empfehlen. Schon wenige Schlucke wirken oft innerhalb von Sekunden. Der Hustenreiz lässt nach, die Sauerstoffversorgung im Blut verbessert sich und man fühlt sich deutlich fitter. Das Rezept dafür findet ihr wie immer auf meinem Blog.

Was ebenfalls sehr gut funktioniert, ist mein fermentiertes Ingwerbier. Ingwer ist ein echter Allrounder, wenn es um Erkältungen geht. Er wirkt entzündungshemmend, löst Schleim, lindert Halsschmerzen und kann Hustenreiz reduzieren. Außerdem fördert Ingwer die Durchblutung und regt die körpereigene Abwehr an – ideal, um das Immunsystem zu unterstützen. Das fermentierte Ingwerbier verbindet diese Wirkung noch mit einem probiotischen Effekten.
Die enthaltenen guten Bakterien stärken zusätzlich den Darm, der ja eine wichtige Rolle für die Immunabwehr spielt. Ein kleines Glas zwischendurch kann also nicht nur lecker sein, sondern auch dazu beitragen, dass ihr euch schneller wieder fitter fühlt.
Zink + Vitamin C – Mein Geheimtipp gegen Erkältungen
Hier noch ein Tipp, den ich vor einiger Zeit im Internet gefunden habe und der wirklich funktioniert: Zink in Verbindung mit Vitamin C. Zink solltet ihr sowieso regelmäßig supplementieren – es ist eines meiner liebsten Nahrungsergänzungsmittel. Wenn ihr jedoch krank oder erkältet seid, könnt ihr richtig „ballern“. Am besten nehmt ihr im Krankheitsfall stündlich ein Zinkpräparat + Vitamin C. Der Grund: Euer Körper verbraucht während einer Erkältung deutlich mehr Zink, deshalb ist es wichtig, es gezielt nachzuschieben.
Ich bin zum Beispiel Fan von Formed. Das Zinkpräparat ist schon hochdosiert und enthält Vitamin C. Die Produkte von Formed sind geprüft und werden in Deutschland herstellt. Wenn ihr das zwei Tage lang durchzieht, geht eure Heilung spürbar voran.
Wim Hof Atmung – Sauerstoff, Adrenalin und Abwehrkräfte
Atmung – besonders die Wim-Hof-Atmung – wirkt auf viele zunächst wie neumodischer Quatsch. Doch wer Yoga kennt, weiß: Atemübungen haben seit Jahrtausenden eine enorme Wirkung auf unseren Körper. Sie können uns puschen, beruhigen oder sogar dabei helfen, Erkältungen zu bekämpfen.
Die Wim-Hof-Atmung, entwickelt vom „Iceman“ Wim Hof, entfaltet ihre Wirkung auf gleich mehreren Ebenen. Zunächst pumpt man die Lunge bewusst mit Sauerstoff voll. Das gibt nicht nur einen Energie-Kick, sondern wirkt auch als Radikalfänger und unterstützt den Körper darin, Viren und Bakterien in Schach zu halten.
Nach dem tiefen Ausatmen folgt eine Phase, in der die Luft angehalten wird, solange es natürlich geht. In diesem Moment fährt der Körper herunter, das Nervensystem beruhigt sich und gleichzeitig schaltet er in eine Art Überlebensmodus, was die Ausschüttung von Adrenalin stimuliert. Dieses Adrenalin wirkt immunstimulierend und hilft, die Abwehrkräfte zu mobilisieren. Ich spüre in dieser Phase ein intensives Kribbeln in meinen Körper und ein Gefühl von „Gedanklich aus dieser Welt zu treten“. Es ist die einzige Meditation, die bei mir funktioniert.
Abgeschlossen wird die Übung mit einem tiefen Einatmen und einer weiteren kurzen Atempause. In dieser Zeit kann man sich gedanklich vorstellen, wie Viren und Bakterien im Körper inaktiv werden. Die Kombination aus bewusstem Atmen, Atemstillstand und Visualisierung stärkt nicht nur die mentale Kraft, sondern unterstützt auch die natürlichen Abwehrmechanismen des Körpers. Probiert es unbedingt mal aus.
Frische Luft, leichte Bewegung und was mir noch einfällt

Bewegung ist auch bei einer Erkältung wichtig, die Laufschuhe solltet ihr allerdings erstmal an den Nagel hängen, bis ihr wieder wirklich gesund seid. Spazierengehen ist dafür absolut ideal: leichte Bewegung an der frischen Luft tut dem Körper gut und unterstützt das Immunsystem. Wenn ihr viel im Büro arbeitet, achtet darauf, euch warm anzuziehen und die Heizung nicht zu hoch zu drehen.
Ich habe oft das Gefühl, dass viele Erkältungen auch dadurch entstehen, dass wir ständig in überheizten Büros mit 25–30 Grad sitzen. Das belastet nicht nur das Immunsystem, sondern ist auch alles andere als optimal für die Haut.
Es gibt noch viele natürliche Helfer, die uns Mutter Natur zur Verfügung stellt. Unten habe ich euch meine liebsten Rezepte zusammengestellt, die sich bei Erkältungen besonders bewährt haben. Ich wünsche euch auf jeden Fall alles Gute: Bleibt gesund oder werdet schnell wieder gesund. Schreibt mir gerne in die Kommentare, welche Tipps euch bei Erkältungen helfen.

Sven`s Immunbooster
Kochutensilien
- 1 Reibe
- 1 Löffel
- 1 Bügelglas mit Gummiring
Zutaten
- 5 Stück Kurkuma-Rhizomen Bio
- 1 Orange Bio
- 1 kleines Glas füssiger Honig z.B. Akazienhonig
- 1 TL Pfeffer frisch gemalen
Anleitungen
- Kurkuma vorbereiten: Die Kurkuma-Rhizome mit einer feinen Reibe reiben.
- Orange verarbeiten: Die Bio-Orange auspressen. Die Schale klein schneiden und für zusätzliche Nährstoffe und Aromen ebenfalls verwenden.
- Alles vermengen: In einem sauberen Bügelglas die geriebene Kurkuma, den Orangensaft, die Orangenschale, den Honig und eine Prise frisch gemahlenen Pfeffer miteinander vermengen. Die Mischung sollte eine breiartige Konsistenz haben.Hinweis: Das Glas sollte nur zur Hälfte gefüllt sein, da der Immunbooster während der Fermentation an Volumen zunimmt.
- Fermentation: Das Glas gut verschließen und bei Zimmertemperatur etwa 3 Tage fermentieren lassen. Jeden Tag einmal umrühren. Danach in den Kühlschrank stellen, um den Prozess zu verlangsamen und das Ferment haltbar zu machen.
- Pflege: Um den Immunbooster langfristig aktiv und haltbar zu halten, solltest du ihn wie Sauerteig pflegen. Lasse immer einen kleinen Rest im Glas, bevor du neues Honig, Orangensaft, Kurkuma und Pfeffer hinzufügst. So kann das Ferment jahrelang aktiv bleiben und wird mit der Zeit immer kraftvoller.

Sven`s Fire Cider – das fermentierte Immun-Elixier
Zutaten
- 1 Knoblauchknolle halbiert
- 2 Zwiebeln geviertelt
- 1 halbe Meerrettichwurzel in Würfel geschnitten
- 1 Zitrone Bio
- 1 Zimtstange
- 2 Sternanis
- 1 TL Pfefferkörner
- 4 Nelken
- 2 Chilischoten nach gewünschter Schärfe
- 1 Flasche Apfelessig mit Essigmutter, ca. 750–1000 ml
- 2 Zweige Rosmarin
- 4 Blätter Salbei
- eine kleine Handvoll Ringelblumenblüten Optional
Anleitungen
- Gemüse vorbereiten: Knoblauchknolle quer halbieren, Zwiebeln schälen und vierteln, Meerrettichwurzel schälen und in Würfel schneiden. Zitrone mit Schale vierteln. Chilischoten je nach gewünschter Schärfe in Ringe schneiden oder im Ganzen hinzufügen.
- Glas füllen: Das vorbereitete Gemüse zusammen mit Zimtstange, Sternanis, Pfefferkörnern, Nelken, Rosmarin, Salbei und optional Ringelblumenblüten in ein sauberes, großes Bügelglas schichten. Die Schichtung sollte locker erfolgen, das Glas jedoch gut gefüllt sein.
- Mit Essig übergießen: Hochwertiger Apfelessig mit Essigmutter wird langsam über das Gemüse gegossen, bis alles vollständig bedeckt ist. Glas fest verschließen.
- Fermentation: Das Glas an einem warmen, ruhigen Ort zwei Wochen stehen lassen. Während dieser Zeit zieht der Essig die ätherischen Öle, Schärfestoffe und Nährstoffe aus den Zutaten. Gelegentlich vorsichtig schütteln, damit sich die Inhaltsstoffe gleichmäßig verteilen.
- Abseihen und Abfüllen: Nach zwei Wochen die Flüssigkeit durch ein feines Sieb gießen und in eine saubere Bügelflasche füllen. Das Gemüse kann weiterverwendet werden, beispielsweise kurz in Butter angebraten oder als aromatische Zutat in Suppen und Pfannengerichten.
- Aufbewahrung und Anwendung: Den Fire Cider im Kühlschrank lagern, wo er über mehrere Monate frisch bleibt. Für die tägliche Anwendung kann ein Teelöffel in Wasser eingerührt und als Immun- und Verdauungs-Booster getrunken werden.

Sven`s rote Beete Kwas
Kochutensilien
- 1 großes Bügelglas mit Gummiring mindestens 5 Liter Fassungsvermögen
- 1 Messer und Schneidebrett
- 1 Messbecher oder Schüssel zum Abmessen des Wassers
- 1 Rührlöffel zum Verrühren des Salzes
- 1 Sieb zum Abseihen des Kwas
- 3 saubere Bügelflaschen ca. 1 Liter zum Abfüllen
Zutaten
- 1 Kg Rote Beete
- 2 Äpfel
- 1 Stück Ingwer ca. 5 cm, nach Geschmack mehr oder weniger
- 1 Stück Kurkuma
- Salz ohne Jod und Rieselhilfen
- 3 Liter Wasser
- 1 EL Gewürze optional / z.B. Nelken / Zimtstange / Cardamon / Pfefferkörner / Wacholderbeeren
Anleitungen
- Vorbereitung: Rote Beete in grobe Stücke schneiden. Äpfel waschen und ebenfalls in Stücke schneiden. (Kerne können entfernt werden). Ingwer und Kurkuma in Scheiben schneiden.
- Zutaten schichten: Die Rote Bete, Apfelstücke, Gewürze, den Ingwer und Kurkuma abwechselnd in das Bügelglas schichten. Das Glas sollte etwa zu zwei Dritteln gefüllt sein.
- Salzlake ansetzen: 3 Liter zimmerwarmes Wasser in einen Messbecher oder eine Schüssel füllen. Für jeden gemessenen Liter Wasser 20 g Salz hinzufügen (das ergibt eine 20%-ige Salzlake). Bei 3 Litern Wasser sind das 60 g Salz. Das Salz gut verrühren, bis es sich vollständig aufgelöst hat. Die fertige Salzlake zurück ins Bügelglas gießen, sodass alle Zutaten vollständig bedeckt sind. Dabei etwa 4 cm Luft im Glas lassen, um Platz für die Fermentation und die Bildung von Gasen zu schaffen.
- Fermentieren lassen: Das Bügelglas mit dem Gummiring verschließen, sodass Gase entweichen können, aber kein Sauerstoff eindringt. Bei Zimmertemperatur (18–22 °C) für 5–7 Tage stehen lassen. Einmal täglich das Glas vorsichtig schütteln, damit auch die oben schwimmenden Stücke regelmäßig von der Lake benetzt werden.
- Abfüllen und Lagern: Schon nach einem Tag bilden sich Bläschen am Rand – das ist der Beginn der Fermentation. Nach etwa 5-7 Tagen sollten sich viele Blasen gebildet haben. Den Kwas (die Flüssigkeit) durch ein Sieb abseihen und in saubere Bügelflaschen umfüllen. Die Flaschen im Kühlschrank oder an einem kühlen Ort aufbewahren, wo der Kwas bis zu 4 Wochen haltbar bleibt. Genieße täglich 1–3 Gläser und spüre die belebende Wirkung dieses besonderen Getränks.
- Tipp: Werft die Zutaten nicht weg! Die Rote Beete eignet sich hervorragend für Salate oder meine Rote-Beete-Kakao-Brownies. Durch die Fermentation bekommt er noch mehr Geschmack und bleibt länger frisch. Auch die Äpfel schmecken nach der Fermentation wunderbar spritzig und belebend z.B. in Obstsalaten. Ihr könnt sogar eine zweite Runde ansetzen, indem Ihr das Glas erneut mit Salzlake auffüllen. Es kann sein, dass sich bei der zweiten Runde kleine weiße Punkte an der Oberfläche bilden. Keine Sorge, das ist kein Schimmel, sondern Kamhefe durch den Kontakt mit Sauerstoff – und die ist ebenfalls sehr gesund. Also völlig unbedenklich!

Sven`s Ingwerbier
Kochutensilien
- 1 verließbares Glas min. 7 Liter
- 5 Bügelflaschen 1 Liter
- 1 Kochtopf min. 7 Liter
- 1 Herd
- 1 Messer
Zutaten
- 400 Gramm frischen Ingwer Bio- / Demeter
- 500 Gramm Rohrohrzucker Bio- / Demeter
- 3 Stück Zitronen Bio
- 2 EL Ingwerbug Starterkultur
Anleitungen
- Ingwer vorbereiten: Schneide den Ingwer in dünne Scheiben oder kleine Stücke.
- Ingwer kochen: Gib den Ingwer und 2,5 Liter Wasser in einen großen Topf. Bringe das Wasser zum Kochen und reduziere dann die Hitze. Lasse den Ingwer bei mittlerer Hitze unter geschlossenem Deckel etwa 15 Minuten köcheln.
- Zucker hinzufügen: Nimm den Topf vom Herd und rühre den Rohrohrzucker unter, bis er sich vollständig aufgelöst hat.
- Abkühlen lassen: Füge 2,5 Liter kaltes Wasser hinzu und lasse es im abgedeckten Topf vollständig abkühlen, am besten über Nacht. Anmerkung: Würdest du die gesamten 5 Liter abkochen, würde dies die lebendigen Bakterien und Hefen im Ferment töten.
- In das Glasgefäß umfüllen: Gieße die Flüssigkeit mitsamt dem Ingwer in ein Glasgefäß. Gib den Ingwerbug und den frisch gepressten Saft von 3 Zitronen hinzu.
- Erstfermentation: Verschließe das Glasgefäß mit einem Deckel. Lasse das es an einem warmen Ort 3-5 Tage fermentieren. Während der Fermentation kann sich Schaum auf der Oberfläche bilden. Das ist normal.
- Abfüllen: Seihe die Flüssigkeit durch ein Sieb, um den Ingwer zu entfernen. Fülle die Flüssigkeit in die gesäuberten Bügelflaschen und verschließe sie fest.
- Zweitfermentation: Lasse die Flaschen weitere 2 Tage bei Zimmertemperatur stehen, um die Fermentation abzuschließen. In diesem Prozess bildet sich die natürliche Kohlensäure.
- Kühl lagern: Stelle die Flaschen anschließend in den Kühlschrank oder einen kühlen Ort.